#01 - Lillehammer - Pellestova/Malmtjørnet

Nach einem sehr leckeren und ausgiebigen Frühstück ging’s erstmal in den Kiwi, um noch eine Schokomilch und 2 Äpfel zu kaufen - Bewährtes sollte man beibehalten - und dann zum Sportladen für Trekking-Nahrung und den Pass für die Saga-Route. Die Verkäuferin hat mir den für den Omveien - von Lillehammer an den Sognefjord - gleich mitgegeben. Für das nächste Mal. 

Eigentlich beginnt die SAGA in Nordseter, aber ich hatte mir überlegt, von Lillehammer nach Nordseter zu laufen. Von der Strecke her ist das kein Problem, aber es sind über 900 Höhenmeter. Einen großen Teil davon legte ich zurück, indem ich die Treppe an der Olympiaschanze hochlief. Das ich aller paar Stufen anhalten musste, fiel gar nicht so auf, weil dort gerade Sommertraining war und ich den Springern zuschauen konnte. 

Oben angekommen, musste man aufpassen, dass man nicht überfahren wir. Die Langläufer waren mit den Rollerski unterwegs und auch im Birkebeinerstadion war am Biathlon-Schießstand ordentlich Betrieb. Ich bin über die Skibrücke am Stadioneingang gewandert. Mal sehen, ob das ich das bei den Weltcup-Rennen im Winter wiedererkenne. 

Der Weg nach Nordseter zog sich und war nicht einfach zu gehen, da es sehr sumpfig war. Leider konnten diesmal nicht mal die Moltebeeren entschädigen - die sind noch nicht reif. Viel Zeit lassen konnte ich mir sowieso nicht, das Nachmittags Gewitter und Starkregen angesagt war. Und kaum war ich in Nordseter angekommen, ging der Regen los. Ich rettete mich unter das Vordach der Fjellkiche, welches ich mir jedoch mit ein paar Schafen teilen musste. Als der Regen etwas nachließ ging ich noch ein Stück den Berg hinauf ins Fjellcafé, wo ich den dann einsetzenden Starkregen abwetterte. 

Ab Nordseter waren es noch mehr als 8 km. Erst ging es auf das Nevelfjell und auf der anderen Seite wieder runter zur Pellestova - einem Fjellhotel. Dort war ich gegen 19:30 Uhr, jedoch nur, um mir meinen Stempel für den SAGA-Pass abzuholen. Der nette Herr an der Rezeption war etwas überrascht und hat versucht, den richtigen Stempel zu finden. Am Ende hat er einfach irgendeinen genommen. Passt schon. 

Jetzt musste ich nur noch einen Kilometer bis runter zum See, wo ich dann mein Zelt aufgebaut habe. Kurz darauf setzte der Regen ein und bis Mitternacht gewitterte es heftig. Da bin ich gerade noch rechtzeitig angekommen.



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